Hast Du mal nen Euro?

„has de mal nen Euro?“

Ein Programm von und mit Burkard Sondermeier
und dem Pianisten Ulrich Raue

Text Im Blumenladen Jacques Prèvert

Text Die Kunst der Alchemisten

Klavier Money makes the World

Text John Law der Vater der Miesere

Vortrag Vom Euro Verschwinden

Chanson Hawaii Text Kurt Tucholsky

Vorwort zum Beethoven
Im Anschluss die Wut über den Groschen

Chanson, Wenn ich einmal reich wär

Text Karl Marx – Jacques Offenbach
Chanson Höflingscouplet Jacques Offenbach

Text „Die Portemonnaie Verordnung“
vorgetragen und verständlich gemacht von Herrn Dr. Franz Joseph Beutlschneider, Bürovorsteher des übergeordneten Abgesandten der unteren Hochkommissionärsversammlung beim Rat der europäischen Weisungsbefugten, ( internes Kürzel: AUWEI )

Klavier im Anschluss als Abschluss Der Pate Morricone „Thema“

FIN

Zugabe Jupp Schmitz „wer soll das bezahlen“

Gesamt sind das circa 60 Minuten

Vom Wert des Geldes

Mit Hilfe eines Cents möchte ich es versuchen.
Halten wir diese kleine Kupfermünze in der Hand, so können wir sicher sein dafür irgendeinen Gegenwert beim Schrotthändler zu erhalten. Mit dem Geldschein verhält es sich so nicht. Sicher zahlen Wertstoffhändler für die Tonne Altpapier heute recht gute Preise, aber …………
Der Wert des Geldscheins ist also ein anderer.
Es ist das Vertrauen, dass der Schein, den wir dem Händler für seine Ware oder dem Handwerker für seine Leistung geben, von diesem akzeptiert wird. So lange dies funktioniert, hat der Schein seine Gültigkeit, seinen Wert.
So einfach ist das.
Erst mit aufkommendem Zweifel, und in der Folge mit Ablehnung des Scheines wird dieser wertlos, nur noch Papier.
Das Papiergeld basiert also einzig auf Vertrauen. Nicht das Wissen um seinen Wert macht seinen Wert, sondern der Glaube, dass es seinen Wert hat, macht es wertvoll. Bis zu dem Tag, es soll der 1. Januar 2018 sein, an dem das Bar Geld im Euroraum verschwindet. Vorher passiert da nichts. Wobei die Kupfermünzen vorher schon zusammen mit dem 500er dran sind.

Ruhe ist die erste Bürgerpflicht. Bloss nicht nervös werden. Keine Panik. Und blos nicht was dagegen reden, blos nicht schon mal anfangen dem abgeschafften Geld hinter-her-zu-trau-ern, blos nicht grössere Summen abheben, denn damit macht man sich verdächtig.
JA das Bargeld ist der Kriminellen Lebenssaft.
Und dieser Sumpf gehört ausgetrocknet.
Der brave Bürger hat sein Geld sowieso nicht in oder unter der Matratze,
er vertraut es seiner Bank an, seinem Finanzberater seinem Broker und dem Börsenschieber.

Die kriminellen Energien der Kriminellen dieser Welt haben bis zum heutigen Tage die Gesetzgeber aller Staaten vor sich her getrieben. Doch das ist dann endgültig vorbei, glaubt man dem Herrn Schäuble und den Bürokraaten seines Büros. Das Paradies der Barzahlungslosen ist keine Vision, diese Realität steht uns kurz bevor..

Onkel Dagobert 1963 nach der Grösse seines Vermögens befragt , gibt zur Antwort: „Etwas mehr als eine Fantastilliarde“
Damit hatte er das grösste Vermögen seiner Zeit.

Heute gibt es einige tausend Fantastilliardäre auf unserer Welt.
Die haben alle kein eigenes Portemonnaie.
Die wissen schon längst, wie unhygienisch Geld ist.
Die haben sich schon vor langer Zeit von diesem altmodischen Zahlungsmittel verabschiedet.
Die kann der kleine Schäuble nicht bange machen.
Und Ihren lieben Mario den Draghi den kennen die alle noch gut aus seiner New Yorker Anfangs Zeit bei Goldman & Sax.